Wer einen privaten Kapitalaufbau betreiben will, kann sich unter anderem für eine Anlage in Investmentfonds entscheiden. Das Vorurteil, dass Anlagen dieser Art zu den riskanten Geschäften zählen, trifft nur bedingt zu und bezieht sich meist auf kurzfristige Anlagen.
Langfristig angelegt können die Risiken jedoch reduziert werden.
Langfristige Investitionen in Aktienfonds helfen, Kursschwankungen zu überwinden und bieten gleichzeitig gute Renditechancen. Allerdings besteht bei den allermeisten Kapitalanlagen die Gefahr, dass sich der Wert reduzieren kann.
In wieweit ein Investment als sicher eingestuft werden kann, hängt maßgeblich von den kurzfristigen Wertschwankungen ab. Bis zur Fälligkeit sind Anleihen wie auch Aktien diesen Schwankungen ausgesetzt und bessere Chancen auf höhere Renditen kann der einzelne Anleger erhöhen, indem man auf Kapitalanlagen mit kurzfristig stärkeren Schwankungen setzt. Hierbei gilt: Je geringer die Schwankungsbreite und je sicherer die Geldanlage, desto geringer fallen auch die Gewinne aus.
Das Anlageziel spielt eine übergeordnete Rolle. Soll der Wert der Anlage über viele Jahre gehalten werden, oder sollen die Ersparnisse als Startkapital für andere Anlagen eingesetzt werden, empfiehlt sich eine langfristige Geldanlage.
Investments, die der Altersvorsorge dienen sollen, können problemlos auch größere Schwankungen vertragen, weil sich diese nach Jahren wieder ausgleichen. Da sich die Märkte meist zyklisch entwickeln, können Aktien, deren Wert gefallen ist, auch wieder zunehmen.
