Dachfonds bieten die Chance, in ein breites Spektrum an unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten zu investieren. Hierunter versteht man Wertpapierfonds, die das Vermögen in andere Fonds anlegen. Eine gesetzliche Richtlinie schreibt vor, dass nicht mehr als 20 Prozent vom gesamten Fondsvermögen in anderen Investmentfonds angelegt werden dürfen.

Zu den Vorteilen von Dachfonds gehört, dass sie ein gemischtes Portfolio aus Anleihen bereit stellen wie Immobilien, Aktien, Renten oder andere Geldmarkttitel. Dabei kann der einzelne Anleger und damit Anteilseigner selber bestimmen, wie hoch der Aktienanteil ausfallen soll. Seit einigen Jahren hat auch der Kleinanleger die Möglichkeit, an standardisierten Vermögensverwaltungen teilzunehmen. Doch darf niemand die Chance-Risiko-Einstellung unterschätzen, bevor man sich für einen Dachfonds entscheidet.

Die Fondsmanager übernehmen grundsätzlich die Auswahl des optimalen Zielfonds unter Berücksichtigung des Anlegerprofils. Auch das Umschichten der Anlage, oder die Entscheidung, in welche Länder oder Branchen investiert werden soll, wird vom Fondsmanagement übernommen. Der Anleger kann zudem von einem besonderen Schutz profitieren, denn dieser wird über die Kontrolle der Kapitalanlagegesellschaften durch das Bundesamt für das Kreditwesen gewährleistet.

Dachfonds bieten zudem den Vorteil, dass selbst der Kleinanleger die Möglichkeit erhält, breit gestreut investieren zu können. Dachfonds, die wenigstens 60 Prozent in Aktien anlegen, können als Anlageform auch in Verbindung mit vermögenswirksamen Leistungen gefördert werden. Hierbei gelten die üblichen Voraussetzungen wie das Beachten von Einkommensgrenzen.

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