Will man sein Kapital gewinnbringend anlegen, muss frühzeitig überlegt werden, wie der persönliche Anlagehorizont aussieht, denn nur dann können sich Fonds als rentable Anlageform bewähren.
Zu den vorrangigen Zielen sollte gehören, das Risiko kalkulierbar zu halten und zu welchem Stichtag das Kapital benötigt wird. Langfristige Anlageformen eignen sich zur Altersvorsorge und sollten sicherheitsorientiert investiert werden. In der Regel unterscheiden sich drei Kapitalanlageformen voneinander. So dient eine kurzfristige Anlage für kleinere Anschaffungen, eine mittelfristig orientierte für größere Investitionen und eine langfristige Geldanlage soll für den späteren Ruhestand Verwendung finden.
Rentenfonds oder Aktienfonds sollten grundsätzlich nicht für eine kurzfristige Anlage eingesetzt werden, da das Verlustrisiko in der Regel größer ist. Wer das Ziel verfolgt, kurzfristig an sein Kapital zu kommen, ohne großen Wertschwankungen zu unterliegen, ist mit Geldmarktfonds besser bedient. Die Risiken für diese Variante fallen deutlich niedriger aus und der Kapitalerhalt wird garantiert. Doch mit diesem erhöhten Sicherheitskriterium ist meist auch eine geringere Verzinsung verbunden.
Mit höheren Erträgen ist meist bei Geldanlagen in Aktienfonds zu rechnen, die sich für Anlageziele eignen, die in weiter Ferne liegen. Langfristig werden höhere Renditen erwirtschaftet und ein Anlagezeitraum von wenigstens zehn Jahren ist ratsam, sodass sich Wertschwankungen wieder ausgleichen können. Somit liegt klar auf der Hand, dass das Festsetzen des individuellen Zeitraumes im Hinblick auf das Anlageziel von großer Bedeutung ist, um einerseits Renditechancen nicht zu verspielen und andererseits vor Verlusten geschützt zu sein.
