Jeder, der sein Kapital gewinnbringend anlegen will, muss eine individuell passende Geldanlageform finden. Erst danach muss die Frage geklärt werden, über welchen Vertriebsweg Papiere gekauft werden sollen. Seit einigen Jahren können sich auch verstärkt Fondsvermittler am deutschen Markt durchsetzen, die Fonds direkt an den Anleger vermitteln. Aufgabe des Vermittlers ist lediglich die Vermittlung oder Weiterleitung an eine entsprechende Partnerbank. Der Kunde profitiert davon, dass ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gezahlt wird, der grundsätzlich bei einem Erwerb von Fonds zu zahlen ist.

Durch Fondsvermittler erhöht sich auch der Wettbewerbsdruck auf Banken und Sparkassen, weil diese in der Regel nicht mit Rabatten punkten können. Doch sollte sich der Kapitalanleger selber die Frage nach dem persönlichen Beratungsbedarf realistisch beantworten. Dieser Faktor sollte entscheidend dafür sein, ob man einer Filialbank oder einem anderen Vertriebsweg den Vorzug gibt.

Ist der Anleger in Sachen Finanzen versiert, stellt auch eine Onlinebank eine interessante Alternative zur Hausbank dar. Rund um die Uhr kann der Anleger bei einer Bank im Internet Einblick in sein Depot bekommen und selbst aus dem Ausland ist ein Zugriff in der Regel problemlos möglich. Via Internet kann der eigene Aktienbestand abgerufen, verringert oder erweitert werden.

Der Anlegertyp, der auf das persönliche Gespräch mit einem Berater vor Ort angewiesen ist und auch einen erhöhten Beratungsbedarf hat, sollte weiterhin zur eigenen Bank an der Ecke gehen. Hier werden persönliche Anlagestrategien erörtert und Chancen wie auch Risiken können in einem Gespräch abgecheckt werden. Bevor man sich für den Kauf von Fonds entscheidet, sollte jeder Vergleiche unternehmen und sein Augenmerk auf Beratungsqualitäten richten.

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