Während die meisten PC-Anwender im Privatbereich lediglich geringe Datenmengen generieren, so sieht es im Unternehmensbereich ganz anders aus. Tag für Tag werden in Unternehmen unzählige Datenmengen generiert, die für die alltäglichen Geschäftsabläufe benötigt werden. Meist sind die Daten von solch hoher Wichtigkeit, dass sie mehrfach gesichert werden. Zumindest in großen Unternehmen kommt es nur äußerst selten vor, dass die Mitarbeiter ihre Arbeitsergebnisse lediglich auf den Workstations abspeichern – fast immer werden diese zentral auf Servern abgelegt.
Meist sind Unternehmensserver vor Datenverlusten bestens gesichert, aber dennoch kommt es immer wieder zu diesen Verlusten. Als Folge dessen, werden sehr häufig Datenrettungen in Auftrag gegeben, denn für die meisten Unternehmen ist es immer noch besser die Kosten einer Datenrettung zu übernehmen, als die Daten zu verlieren.
Zwar gibt es immer wieder Leute, die am Erfolg einer Datenrettung zweifeln, doch die Statistiken der Datenrettungsanbieter belegen, dass in mehr als 85 Prozent aller Datenrettungen eine vollständige Datenwiederherstellung gelingt – und in den restlichen 15 Prozent können zumindest große Teilmengen der Daten wiederhergestellt werden.
Wie der Ablauf einer Datenrettung vonstatten geht, ist ganz unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Meistens reicht es aus, wenn die Datenträger ausgelesen werden – was allerdings gar nicht immer so einfach ist. In manchen Fällen muss allerdings noch ganz spezielle Software zum Einsatz gelangen, damit die ausgelesenen Daten rekonstruiert oder zugeordnet werden können. Das kann zum Beispiel bei Datenträgern mit Hardwaredefekt der Fall sein. In solch schwierigen Fällen kann sich die Dauer der Datenrettung über mehrere Tage hinweg ziehen, was zwar ärgerlich, aber immer noch besser als ein dauerhafter Datenverlust ist.
