Für den Bau von Holzterrassen gibt es eine Reihe von Regeln, die in jedem Fall beachtet werden sollten. Schon in der Planungsphase sollten beispielsweise alle Maßnahmen Berücksichtigung finden, die dem konstruktiven Holzschutz dienen. Dies gilt sowohl für Holzterrassen aus Harthölzern wie Bangkirai, als auch für Holzterrassen aus beliebigen anderen Hölzern.
Grundsätzlich ist jede Maßnahme der Haltbarkeit der Gesamtkonstruktion förderlich, die dazu führt, dass anfallende Feuchtigkeit möglichst schnell wieder abtrocknen kann. Die Terrassendielen sollten daher möglichst mit einem Gefälle von nicht weniger als einem Prozent verlegt werden. Zusätzlich sollte dafür Sorge getragen werden, dass sich vor den Breiten der Unterkonstruktion keine Feuchtigkeit stauen kann. Es bietet sich daher an, die Unterkonstruktion mit geeigneten Gummipads oder anderen unverrottbaren Materialien aufzubocken. Das Vermeiden von Staunässe bescherte jeder Holzterrasse aus Lärche, Bangkirai und allen anderen Hölzern eine größere Haltbarkeit.
Bei der Verlegung der Terrassendielen verwendeten Beschläge sollten ausschließlich aus Edelstahl bestehen. Diese Regel gilt vor allen Dingen für die Schrauben, mit denen die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion befestigt werden. Edelstahlschrauben lassen sich auch nach vielen Jahren noch ohne weitere Schwierigkeiten aus der Terrassendiele entfernen. Verzinkte Schrauben hingegen neigen oft zu Rost und Zersetzung, weil die Verzinkung der Schrauben beim Verarbeiten beschädigt wird.
Besonders bewährt haben sich bei der Verlegung von Terrassendielen spezielle Terrassenschrauben. Diese sind meist in verschiedenen Sorten von Edelstahl lieferbar. Für die Verarbeitung von Terrassendielen aus exotischen Harthölzern, wie zum Beispiel Bangkirai, ist die Wahl von Edelstahlschrauben aus V4A sinnvoll. Diese Terrassenschrauben sind resistent gegen Gerbsäure, die in exotischen Harthölzern oder auch in vielen europäischen Nadelhölzern enthalten ist.
