Schmuck ziert mittlerweile den gesamten menschlichen Körper und wird dabei in vielen unterschiedlichen Variationen eingesetzt, wobei Haarschmuck, wie Haarnadeln und Haarklammern bereits sehr lange von Frauen genutzt wird. Besonders an wichtigen Ereignissen wie Hochzeiten schmücken Frauen nicht nur ihre Körper mit einem anmutigen Kleid, sondern achten ebenso sehr auf die Verzierungen auf ihrem Kopf. Neben dem Schleier werden Haarnadeln für die Brautfrisur eingesetzt, um dem Haar den richtigen Halt oder ein gewisses Aussehen zu verleihen. Vielerlei edle Haaraccessoires werden genau aufs Braut- oder Abendkleid abgestimmt und verleihen dem Outfit das gewisse Etwas.
Schon im Altertum wurden Haarnadeln von zum Beispiel Ägyptern benutzt. Da die Frisuren damals sehr kompliziert angeordnet wurden, kamen nur sehr lange Haarnadeln aus Bronze zum Einsatz, die einer gewöhnlichen Nadel glichen. Auf diese Weise ergab sich eine ungewöhnliche Hochsteckfrisur, die es heute nicht mehr zu sehen gibt. Die heute gängigen Materialien von Haarnadeln sind sehr vielfältig geworden. Holz Haarnadeln, Silber Haarnadeln, Nadeln aus Elfenbein, Messing, Schildplatt oder Knochen sind heute in nahezu jedem Souvenir-Shop zu finden.
Zwar hat die Bedeutung dieses Kopfschmucks mit den Jahrhunderten abgenommen, doch sind auch heute die kleinen Ziergegenstände von vielen Köpfen oder Frisuren nicht wegzudenken. Ebenso verbleichte die Tatsache, dass früher noch Frauen mit mehr als zehn Nadeln am Kopf verschrien und verlacht wurden. Niemandem würde es heute noch einfallen, eine Frau wegen ihrer vielen Nadeln am Kopf zu kritisieren.
