Vögel sind sowohl als Studienobjekte als auch als Haustiere interessant. Wer keine Haustiere halten darf, kann sich vielleicht damit begnügen, einheimische Vögel im Winter zu füttern und aus nächster Nähe zu beobachten. Die Vögel merken sich ganz schnell, wo es Futter gibt. Sobald es im nächsten Winter kalt wird, suchen sie den gewohnten Futterplatz auf und warten darauf, dass jemand mit geeignetem Vogelfutter ihren Hunger stillt. Allein daran kann man schon erkennen, wie intelligent diese Tiere sind.

Wem die Beobachtung der Vögel im Winter zu wenig ist, der kann sich selbstverständlich auch gefiederte Freunde ins Haus holen. Manche Mietverträge verbieten zwar die Haustierhaltung, gegen ein paar Vögel haben aber die wenigsten etwas einzuwenden. Beliebte Vogelarten für die Wohnung sind Wellensittiche, Nymphensittiche, Kanarienvögel und nicht zuletzt die wunderschönen Amazonen und Papageien. Dazu muss man aber wissen, dass so mancher Vogel, zum Beispiel der Nymphensittich, eine ziemliche Lautstärke erreichen kann, was dann den Nachbarn möglicherweise sauer aufstoßen könnte. Vor der Anschaffung ist es deshalb besser, sich in der Nachbarschaft  zu erkundigen.

Die Vögel brauchen natürlich auch eine ganz spezielle Vogelnahrung. Grundlage für alle Arten ist eine Körnermischung. Je nach Vogelart kommen dann noch Nüsse, getrocknete Beeren und Körnerstangen in verschiedenen Geschmacksrichtungen dazu. Auch frisches Futter in Form von Kräutern oder Salat und Obst darf bei der Ernährung der Vögel nicht fehlen. Ganz wichtig ist eine möglichst artgerechte Haltung, die durch weiträumige Vogelkäfige oder gar Zimmervolieren mit Sitzgelegenheiten in verschiedenen Stärken und Höhen erreicht wird. Diese Sitzstangen sollten immer aus Holz sein. Ob man die vorgefertigten Rundstäbe aus der Zoohandlung oder natürliches Holz aus der Natur verwendet, ist im Grunde nur Geschmackssache.

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