Der Yorkshireterrier gehört mit einer Widerristhöhe von 23 cm zu den kleinsten Hunderassen. Dennoch verfügt er über viel Biss und Zähigkeit. Aufgrund seines Aussehens, oft mit einem Schleifchen im Haar, wird er als Schoß- oder Taschenhündchen belächelt. Die Tatsache, dass diese Hunderasse auch oft mit Pullöverchen und Mäntelchen ausgestattet wird, trägt ebenfalls zu dem Spielzeugimage bei.
Tatsächlich ist dieser Hund sehr aufgeweckt und spielt gern, jedoch können sich auch zum Teil bissige Wesenszüge entwickeln, wenn er nicht konsequent geführt wird. Da der Yorkshireterrier früher als Jagdhund gehalten wurde, schnappt er noch heute gern zu. Da er sehr aufmerksam ist, eignet er sich prima als Wachhund, vor allem auch in Wohnungen, wo die Haltung von großen Hunden verboten ist. Trotz seiner guten Wacheigenschaften ist der Yorkshire Terrier kein Kläffer, es sei denn, es wurde ihm anerzogen.
Über die Haltung und Pflege des Yorkshireterrier kann man sich entweder beim Yorkshire Terrier Züchter erkundigen oder man besorgt sich einschlägige Literatur. Da diese Hunde bereits als Welpen eine sorgfältige Erziehung benötigen, ist dieser Hund nicht unbedingt als Ersthund zu empfehlen. Yorkies brauchen eine gewisse Strenge, sonst tanzen sie ihren Besitzern bald auf der Nase herum. In der Regel reicht es, bei unerwünschtem Verhalten die Stimme zu heben. Da der Yorkie sehr intelligent ist, begreift er sehr schnell, welche Regeln für ihn gelten.
Wie aufwändig sich die Pflege des Fells gestaltet hängt davon ab, aus welchem Grund der Yorkshire Terrier gehalten wird. Soll der Hund auf Ausstellungen präsentiert werden, muss das Fell zum einen bestimmte Farbgebungen ausweisen und zum anderen regelmäßig gebürstet werden. Bei Hunden für den Privatgebrauch muss nicht so viel Sorgfalt auf die Pflege des Fells verwendet werden, hier reicht gelegentliches Bürsten vollkommen aus.
