Der Shih Tzu wurde erstmals in China gezüchtet. Die Übersetzung des Namens aus dem Chinesischen bedeutet soviel wie Löwe. Vermutlich entstand diese Hunderasse aus einer Kreuzung aus Pekinese und Lhasa Apso. Das lange Haar dieses Hundes reicht bis auf den Boden, was die Haltung dieser Hunde sehr pflegeaufwändig macht. Regelmäßiges Bürsten beziehungsweise Kämmen ist oberstes Gebot. Die Haare am Oberkopf des Hundes werden am besten hochgebunden, damit dem Hund nicht die Sicht versperrt wird und die Haare nicht durcheinander geraten. Charakteristisch ist auch das Nasenhaar, das in entgegengesetzter Richtung nach oben wächst.
Durch das lange Fell und die hochgebundenen Schopfhaare hinterlässt dieser Hund, ähnlich wie ein Yorkshire Terrier den Eindruck eines Schoßhündchens. Ganz entgegen des ersten Eindrucks ist der Shih Tzu ausgesprochen robust. Er liebt die Unabhängigkeit und verfügt über eine hohe Intelligenz. Vom Wesen her ist er energiegeladen und freundlich, was ihn auch zu einem guten Familienhund macht. Er ist sehr aufmerksam; was ihn zu einem guten Wachhund macht. Diese Eigenschaft machten sich schon die Mönche in den tibetischen Klöstern zunutze und hielten diese Hunde als Wachhunde.
Pflegeleichter ist ein Shih Tzu Mix aus Dackel und Shih Tzu. Diese Mischung wird als Dachshund bezeichnet. Das Fell ist kurz und erinnert eher an einen Dackel. Aufgrund seiner geringen Größe kann der Shih Tzu auch in Wohnungen gehalten werden. Allerdings wird man bei seiner Suche nach Shih Tzu Information feststellen, das dieser Hund sehr viel Zeit benötigt. Für Vollzeit berufstätige Menschen kommt diese Rasse deshalb nicht in Frage. Viel Zeit muss allein für die Erziehung aufgewendet werden. Da dieser Hund recht eigenwillig sein kann, ist regelmäßiges Training und das Einüben erwünschten Verhaltens unverzichtbar. Bei der richtigen Erziehung kann er das Familienleben durch sein insgesamt freundliches Wesen bereichern.
