Der Jack Russell Terrier ist ein ausgesprochener Jagdhund. Aufgrund seiner geringen Größe ist er sehr gut geeignet, Beute oder Aas unter der Erde, zum Beispiel in einem Hasenbau aufzuspüren. Aber auch über der Erde ist er sehr gut im Aufspüren von Beutetieren. Der Jack Russell apportiert auch sehr gerne. Dieser Hund ist sehr intelligent und hat ein mitunter sehr ungestümes Temperament und braucht viel Bewegung.

Die Grundfarbe des Jack Russell Terrier ist Weiß. Neben dieser Farbe weist er vor allem am Kopf und an der Schwanzspitze braune oder schwarze Flecken auf. Das Fell kann glatt oder rauhaarig sein. Wenn der Hund nur zu Jagdzwecken eingesetzt wird, darf man gemäß Tierschutzgesetz die Rute kupieren.

Die Jack Russell Erziehung gestaltet sich mitunter als recht schwierig, weil dieser Hund eine Menge Eigensinn hat. Diesen Eigensinn beobachtet man aber bei den meisten Terrierarten, weshalb es nicht verwundern dürfte, dass es bei dieser Rasse genauso ist. Da er sich nicht sehr leicht führen lässt, ist er für Ersthalter nicht gerade erste Wahl. Hundehalter, die sich erst in die Materie einfühlen müssen, können bei der Erziehung dieses Hundes leicht verzweifeln und an ihre Grenzen stoßen.

Neben seinen Qualitäten als Jagdhund kann der Jack Russell Terrier auch als Familienhund gehalten werden. In den letzten Jahren ist sogar die Zunahme dieser Tiere innerhalb von Familien zu beobachten. Das mag daran liegen, dass er Kindern sehr zugetan ist. Sofern die Hunde es schon als Welpen gewohnt waren, ertragen sie so einiges. Sie nehmen es klaglos hin, wenn die Kinder mal etwas ruppiger mit ihm umgehen und ihn im Eifer des Gefechts am Fell ziehen oder ihn beim Spiel zwicken. Natürlich beißt er auch mal zu, wenn seine Geduld am Ende ist, aber bis es soweit kommt, muss schon sehr viel passieren.

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