Der Husky wurde früher ausschließlich als Arbeitstier gezüchtet. Die Aufgabe des Siberian Husky bestand darin, Lasten und Menschen zu ziehen. Das Gespann besteht aus mehreren, meist sechs oder acht Tieren und einem Husky Schlitten. Noch heute werden diese Schlittenhunde zur Arbeit eingesetzt. Immer öfter aber erfahren die Tiere ihre körperliche Herausforderung beim Schlittenhundesport.
Da wird mit sogenannten Trainingswagen eine Schlittentour unternommen oder es werden gar Schlittenrennen mit den Huskies veranstaltet. Diese Hunde, die vom Aussehen her so viel mit dem Wolf gemein haben, sind es von jeher gewohnt, mehreren Menschen auf Anhieb zu gehorchen. Sie wurden dahingehend so erzogen, weil nicht immer dieselbe Bezugsperson den Schlitten gefahren hat. Es wurden daher immer die Tiere zur Zucht weiterverwendet, die am gelehrigsten und aufgeschlossensten waren.
Die Welpen des Alaskan Husky wurden nicht selten in den Iglus zusammen mit den Kindern großgezogen. Das erklärt, dass diese Tiere sich zu Kindern hingezogen fühlen und ihnen wohlgesonnen sind. Sein gutmütiges Wesen macht den Husky zu einem idealen Familienhund. Aufgrund seiner guten Lenkbarkeit ist er auch für Anfänger gut geeignet. Wer allerdings einen Wachhund möchte, wird bei den Huskys nicht fündig. Diese Hunde sind Fremden gegenüber stets aufgeschlossen und freundlich, was daran liegt, dass ihre Erziehung und Zucht auf viele verschiedene Bezugspersonen ausgerichtet war.
Wer mit der Anschaffung eines Husky liebäugelt, sollte wissen, dass dieser Hund viel Auslauf und Beschäftigung braucht. Lange Wanderungen sind für ihn nahezu ideal, denn er verfügt über eine sehr gute Ausdauer. Als Begleithund von Radfahrern hat er durch seine Schnelligkeit und Wendigkeit kein Problem, mitzuhalten. Wer nicht täglich ausgedehnte Wanderungen unternehmen möchte, sollte darüber nachdenken, einem Hundesportverein beizutreten, damit das Tier sich bei den verschiedenen Sportarten auspowern kann.
