Wer sich für die Zwingerhaltung entscheidet, sollte wissen, dass nicht jeder Hund für diese Art der Haltung geeignet ist. Wenn es schon ein Zwinger sein muss, dann bitteschön nur die Rassen, die darin nicht seelisch verkümmern. Manchmal, zum Beispiel bei einer Zucht oder einer Tierpension, wird man um die Zwingerhaltung nicht umhin kommen, schließlich kann man nicht alle Tiere im Haus unterbringen. Am besten informiert man sich bei einem Hundezüchter, welche Rassen im Zwinger gehalten werden können. Oft kann der Züchter auch Auskunft geben, welche Maße das Tierschutzgesetz vorschreibt und wo ein Hundezwinger Verkauf stattfindet.
Bevor man jedoch eigenmächtig einen oder mehrere Hundezwinger im Garten aufstellt, muss man bei der zuständigen Stelle der Stadt nachfragen, ob eine Baugenehmigung eingeholt werden muss. Das ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und hängt zum großen Teil auch davon ab, wie groß und hoch der Hundezwinger werden soll. Außerdem muss gewährleistet sein, dass durch die Zwingerhaltung keine Lärmbelästigung für die umliegenden Nachbarn stattfindet.
Man kann einen Zwinger auch sehr leicht selbst bauen, wenn man sich nach einem entsprechenden Bauplan für Hundezwinger richtet. Durch den Selbstbau kann man zum einen Kosten sparen und zum anderen den oder die Zwinger den eigenen Bedürfnissen anpassen. Wichtig bei dem Bau von mehreren Zwingern ist, dass die Tiere sich gegenseitig sehen können. Überhaupt ist eine gute Sicht nach draußen sehr wichtig. Die Gitter sollten also nicht zu eng geflochten sein, weil dadurch die Sicht nach draußen versperrt wird und es im Zwinger sehr dunkel wird. Um zu starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sollte man einen Schattenplatz auswählen, vielleicht unter größeren Bäumen.
Damit die Tiere einen Ort haben, wohin sie sich zurückziehen können, kann man Hundehütten in die Zwinger stellen, die als Schlaf- und Ruheplatz dienen. Um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden, ist es unumgänglich, den Zwinger täglich von Kot zu befreien und gründlich zu reinigen.
