Das Benutzen einer Hundeleine für ihre Lieblinge hat für die Besitzer der vierbeinigen Freunde viele Vorteile: Leinen dienen beim täglichen Spaziergang nicht nur dem Schutz von Passanten und anderen Tieren, sondern – denkt man an den Straßenverkehr – auch dem des Hundes selbst. Und Hundeleinen ersparen – sofern sie im Fall der Fälle auch tatsächlich angelegt wurden – unnötige Bußgelder. Kommunale Verordnungen verlangen nicht selten, dass Hunde innerhalb geschlossener Ortschaften angeleint sind. Bei Parkanlagen weisen überdies Schilder auf den Leinenzwang hin.
Hundeleinen gibt es mittlerweile in nahezu allen denkbaren Ausführungen (Längen, Durchmessern, Farben) und in unterschiedlichen Materialien. Rindsleder wird am häufigsten verarbeitet; aber auch Produkte aus Elchleder und Nylon sind im Handel erhältlich. Für welches Modell man sich entscheiden sollte, hängt von Faktoren, wie z. B. der Rasse und Größe des jeweiligen Hundes ab.
Spezielle Leinen, sog. Automatik- oder Rollleinen sind mit einer Mechanik versehen, die es ermöglicht, dem Hund mehr Lauffreiheit zu geben bzw. selbige einzuschränken. Wer gleichzeitig zwei Hunde führen möchte, greift auf die Y-Leine zurück. Diese Komfortleine empfiehlt sich jedoch nur für kleine Hunderassen.
Das Führen von Blindenhunden erfordert eine besondere Konstruktion. Ein Gestell mit starrem Bügel leitet jede Bewegung des Hundes, insbesondere Richtungswechsel, an die Hand des Halters weiter.
Auch anderen Tiere, wie z. B. Hauskatzen, Frettchen oder Kaninchen, lässt sich das Gehen an der Leine beibringen. Sie gehören aber eher zu den Exoten an der Leine.
Verschiedene Labels sind auf den Hund gekommen und haben ihre Accessoire-Kollektionen um Luxus-Hundezubehör erweitert. Mode- und markenbewusste Herrchen bzw. vor allem Frauchen müssen nicht auf tierischen Chic verzichten, dafür aber etwas tiefer in die Taschen greifen.
