Bevor man einen Hamsterkäfig kaufen geht, sollte man sich genau über die Bedürfnisse seiner neuen Hausgenossen informieren, denn die Hamsterhaltung ist komplizierter, als man es erwartet. Ein guter Hamsterkäfig verfügt über mehrere Etagen, damit die Tiere genug Gelegenheit zum Klettern haben. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die einzelnen Böden nicht aus Gitterstäben bestehen. Diese entsprechen ganz und gar nicht den Anforderungen für Hamster und führen zu einer unnatürlichen Körperhaltung, weil die Tiere sich an den Gittern festkrallen müssen, um nicht zu fallen. Außerdem steigt bei Hamsterkäfigen mit diesen Böden das Verletzungsrisiko.
Am besten entscheidet man sich für einen Hamsterkäfig aus Holz, denn hier fühlen sich die Tierchen am wohlsten. Weil man am besten mehrere Hamster kauft, muss der Käfig auch groß genug sein. Wenn man sich in den Zoohandlungen umsieht, wird man aber ganz schnell feststellen, dass die meisten handelsüblichen Käfige für Hamster viel zu klein sind. Man muss schon sehr lange suchen, bis man einen Nagerkäfig in der passenden Größe findet. Diese haben dann meist auch einen stolzen Preis, bieten aber auch die entsprechende Einrichtung mit Spielzeug für den Nager. Notfalls könnte man auf einen Käfig für größere Nager ausweichen, obwohl da wieder das Problem besteht, dass diese Käfige nicht immer über mehrere Etagen verfügen.
Wer handwerklich begabt ist, baut sich seinen Hamsterkäfig am besten selber. Dafür besorgt man sich zuerst eine Bauanleitung und passt die Maße dann an die eigenen Bedürfnisse an, bevor man sich das Material besorgt. Bei einem selbst gebauten Hamsterkäfig kann man sich sicher sein, dass man die richtige Größe hat. Dann braucht man das fertige Hamsterheim nur noch mir dem passenden Zubehör wie Laufrädern, Leitern, Heuraufen und Trinkflaschen ausstatten und fertig ist die neue Behausung. Wer noch Holz übrig hat, kann daraus noch ein geräumiges Schlafhäuschen zusammenzimmern.
