Riemengetriebe nutzen die unterschiedlichsten Riemenarten und Scheiben zur Kraftübertragung. Eine Form der Riemen sind die Zahnriemen, die auch als Synchronriemen bezeichnet werden. Es sind Treibriemen, die mit einer Zahnung ausgestattet sind und formschlüssig in gezahnte Riemenscheiben laufen. Die Zähne auf der Innenseite des Riemens sind überwiegend aus Gummi gearbeitet greifen in die Zahnriemenscheibe ein. Demgegenüber steht die Keilriemenscheibe, für die man auch die Begriffe Rillenscheibe oder Keilscheibe verwendet, Die Scheibe verbindet den Keilriemen mit der Welle. Das Material besteht in der Regel aus Gusseisen, aber auch Aluminium und Kunststoff kommen hier hin und wieder zum Einsatz. Unterschieden werden Keilriemenscheiben in Voll-, Boden- sowie Armscheiben.
Die Armscheibe wird häufig verwendet
Während bei Vollscheiben das Rillenprofil sich mit einer Vollflächigkeit auszeichnet, ist bei einer Bodenscheibe die Scheibennabe mit dem Rillenprofil gekoppelt. Die meist verwendete Keilriemenscheibe ist allerdings die Armscheibe. Hier ist die Nabe durch Stege mit dem Rillenprofil verbunden. In Bezug auf den Materialeinsatz und der bewegten Masse verfügt die Armscheibe über die besten Werte.
Schrumpfscheiben mit besten Rundlaufeigenschaften
Als Befestigungselemente für Welle-Nabe-Verbindungen konnten sich hydraulische Schrumpfscheiben für die Antriebstechnik in vielen Bereichen durchsetzen. Schrumpfscheiben sind moderne Spannverbindungen mit besten Rundlaufeigenschaften. Besonders bemerkenswert ist, dass hier die Pressung von außen auf die Nabe aufgebracht wird. So liegt die Schrumpfscheibe nicht im Kraftfluss, sondern das Drehmoment wird an der Fügefläche zwischen Welle und Nabe kraftschlüssig übertragen. Dadurch ist man auf kostengünstige Weise in der Lage, einen Schrumpfsitz für stark beanspruchte Welle-Nabe-Verbindungen zu erzeugen.
