Kratzbäume für Katzen gehören zur Grundausstattung, haben oft aber auch ihren Preis, vor allem, wenn man sich für ein größeres Modell von einem bekannten Hersteller entscheidet. Man kann zwar auch mit viel Glück einen Kratzbaum gebraucht erwerben, nur muss man dann auch nehmen, was kommt. Oft hat man dann das Pech, dass man sich etwas ganz anderes vorgestellt hat oder die Farben nicht mit der Einrichtung harmonieren.

Wer Geld sparen und dabei den Bedürfnissen seiner Katze besser entgegenkommen möchte, kann auch einen Kratzbaum selber bauen. Hierfür braucht man nur wenig Material, ein wenig Fantasie und handwerkliches Geschick. Mittlerweile findet man auch im Netz oder in Büchern sehr einfach nachzubauende Bauanleitungen zum Bau von Katzenbäumen, an denen man sich orientieren kann. Man muss ja nicht strikt nach der Anleitung arbeiten, sondern kann ganz nach den räumlichen Gegebenheiten variieren.

Wer über den Platz verfügt, kann seiner Katze einen fast natürlichen Lebensraum gestalten. Hierfür nimmt man echte Baumstämme und Äste, die man vom Boden zur Decke und unter der Zimmerdecke entlang durch den ganzen Raum gut befestigt. So hat die Katze die Möglichkeit, sich auf die Äste oder auf einen in der Nähe stehenden Schrank zurückzuziehen. Das Ganze muss man ja aus ästhetischen Gründen nicht unbedingt im Wohnzimmer aufbauen, sondern kann den Natur-Kratzbaum in einem weniger genutzten Raum unterbringen.

Aber auch die klassischen Katzenkratzbäume kann man leicht selber bauen. Als Material benötigt man Kanthölzer oder Rundhölzer in entsprechender Stärke, die mit Sisal fest umwickelt werden. Für die Liegeflächen benötigt man Spanplatten, die man mit Plüsch oder anderem dicken Stoff bezieht. Statt Kratzbäume zu kaufen, schafft man mit dem Eigenbau ein absolutes Unikat und spart dabei noch Geld.

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