Das Handeln mit Aktien eröffnet dem privaten Kleinanleger die Möglichkeit unbegrenzte Renditen zu erwirtschaften. Zugleich begibt er sich jedoch auf das glatte Börsenparkett, auf dem im Gegensatz zu konservativen Kapitalanlagen stets das Risiko des Totalverlusts im Raum steht. Dies gilt insbesondere für hochspekulative Nebenwerte, während die Aktien bewährter Großunternehmen, die so genannten Blue Chips, für ein Mindestmaß an Sicherheit stehen. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten mit dem Aktienhandel Gewinne zu erzielen. Zum einen durch die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufskurs und zum anderen durch die jährlichen Dividenden-Ausschüttungen.
Was wird zum Aktienhandel benötigt?
Private Anleger benötigen ein Wertpapierdepot zur Aufbewahrung ihrer Aktien, das bei jedem Kreditinstitut eröffnet werden kann. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote kann bares Geld sparen, gibt es doch enorme preisliche Unterschiede zwischen Filialbanken und Online-Brokern. Letztere verzichten im Normalfall auf die jährlichen Grundgebühren und schneiden auch bei den Transaktionskosten, die bei jedem An- und Verkauf fällig werden, deutlich günstiger ab. Für den Anfang empfiehlt es sich sichere Standardwerte zu kaufen, die Aktien geduldig mehrere Jahre zu halten und beim Verkauf nicht der Gier anheim zu fallen.
Wo finde ich die besten Aktientipps?
Information ist alles im Aktiengeschäft. Vor dem Kauf einer bestimmten Aktie, sollte man die wirtschaftliche Lage des Unternehmens überprüfen. Der 52-Wochen-Kursverlauf kann ebenso Aufschluss über das künftige Kurspotential geben, wie Quartalsbilanzen, die Auftragslage oder das allgemeine Wirtschaftsklima in der jeweiligen Branche. Einschlägige Fachzeitschriften und Börsenbriefe bieten umfangreiche Analysen und Hintergrundberichte.
