Schon seit Jahrhunderten haben die Menschen den Wunsch nach helleren Zähnen. Weiße Zähne gelten als Schönheitsideal und werden seit Ewigkeiten so angesehen. Während frühere Mittel die Zähne schädigten, nicht wirkungsvoll waren oder sich in der Praxis, wie zum Beispiel der Urin von Mensch und Tier, nicht durchsetzen konnten, sind die heutigen Methoden für eine Zahlaufhellung nicht für Zähne gefährlich, solange pH-neutrale Präparate verwendet werden.

Welche Ursachen können zum Zahnbleaching führen?

Zum Zahnbleaching entscheiden sich Menschen, deren Zähne stark verfärbt sind. Zahnverfärbungen können unter anderem durch den Konsum von Kaffee, Tee, Tabak oder alkoholischen Getränken hervorgerufen werden. Verfärbungen können anders als der Zahnbelag durch das herkömmliche Putzen der Zähne nicht entfernt werden, da sich die Verfärbungen im Zahnschmelz und im Dentin festsetzen.

Welche Methoden für das Zahnbleaching gibt es?

Präparate, die zum Zahnbleaching eingesetzt werden enthalten Wasserstoffperoxid (H2O2). Das Wasserstoffperoxid dringt in den Zahn ein und spaltet Sauerstoff-Radikale ab, die eine chemische Veränderung der Zahnfarbstoffe herbeiführen.

Es gibt drei Methoden, mit denen das Zahnbleaching durchgeführt wird. Beim “Home-Bleaching” erhält der Patient eine individuell gefertigte Zahnschiene, in der sich ein Aufhellungsgel befindet. Das „Power Bleaching” findet direkt beim Zahnarzt statt. Hierbei wird dem Patienten ein hoch konzentriertes Aufhellungspräparat auf die Zähne aufgetragen, woraufhin eine Lichtbestrahlung durchgeführt wird. Bei der „Walking-Bleach-Technik” wird ein toter Zahn mit einer Zahneinlage aufgehellt. Diese Einlage wird in die Höhle, in der früher das Zahnmark seinen Platz hatte, eingefüllt.

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