Osterzeit – Bastelzeit
Wenn endlich der Winter vorbei ist, fangen die ersten Blumen an zu blühen und an wenigen Bäumen bilden sich farbige Blütenblätter. Jetzt ist es an der Zeit, mit Bastelarbeiten für Ostern zu beginnen. Aus Korkenzieherweide oder Birkenästchen lassen sich sehr leicht Kränze binden, die mit bunten Blüten, Schleifen und Bändern verziert werden. In die Mitte kann man eine Blumenschale mit Frühlingsblumen stellen.
Wer Beziehungen zu einer Straußenfarm hat, der kann sich dort, aber auch über das reichhaltige Angebot im Internet mit Straußeneiern eindecken. Diese sind zwar für den Moment etwas teuer, aber wenn sie fertig gestaltet sind, können es wahre Prachtstücke sein. Dazu grundiert man ein Straußenei ein- oder zweimal. Das kommt ganz auf die Farbe an. Geeignet ist dazu Acrylfarbe, die es in jedem Bastelladen, 1-Euro-Geschäft oder Baumarkt zu kaufen gibt. Dann benötigt man noch Servietten und Serviettenkleber. Aus der Serviette schneidet oder rupft man das entsprechende Motiv heraus, löst die obere Schicht ab und klebt es mit Serviettenkleber auf das Straußenei. Damit es nicht so kahl wirkt, muss man schon einige Motive benutzen. Die Serviette muss nun erst einmal trocknen. Um die Trocknung zu beschleunigen, kann man mit einem Fön nachhelfen. Zum Schluss wird das Straußenei zwei- bis dreimal mit Klarlack überzogen und zum Trocknen gestellt. Sollte es noch nicht den Vorstellungen entsprechen, dann helfen noch kleine Dekorationen, die man zusätzlich aufkleben kann.
Eine weitere Osterdekoration kann man aus kleinen Styropureier schaffen. Dabei ritzt man in das Ei an vier Stellen von der Eispitze zur Unterteilmitte mit einem Messer Kerben ein. Vier kleine farbige Stoffteilchen werden nunmehr in diese Ritzen geklemmt, bis das Ei vollständig mit Stoff bedeckt ist. Stoff, der übersteht, wird einfach abgeschnitten und der Rest in die Ritzen geschoben. Das wird am Anfang etwas mühsam sein, aber nach und nach geht es dann schneller.
