Wer einmal in einem echten Blockhaus gewohnt hat, wird sich in einem normalen Haus aus Beton nicht mehr heimisch fühlen. Die Gemütlichkeit, Wohnqualität und Wärme möchte man nicht mehr missen. Da ist der Wunsch, ein eigenes Holzhaus zu bauen, nahe liegend.
Auch beim Blockhausbau gibt es traditionelle Bauweisen. Dank der traditionellen Bauweisen ist die Langlebigkeit, sowie der Brand-, Schall-, Dämm-, und Feuchtigkeitsschutz eines Holzhauses garantiert. Außerdem wird der Blockhausbau mit großzügigen Zuschüssen vom Staat gefördert. Holz, als einer der ältesten Baustoffe der Welt, atmet, so dass es in einem Holzhaus stets frisch ist und gut duftet. Besonders Allergiker und Asthmatiker erfreuen sich dieses Vorteils. Ein Blockhaus bauen in traditioneller Bauweise kann man auch selbst erlernen. In Kursen zum “Blockhaus bauen” lernt auch ein Anfänger, wie man Holz entrindet, die Fundamente erstellt, mit Spezialwerkzeug umgeht, die einzelnen Stämme ausarbeitet, das Dach konstruiert und vieles mehr. Egal ob man sein Blockhaus selbst baut oder eine Firma dafür beauftragt, einen solchen Kurs mitzumachen ist immer von Vorteil, da man lernt, worauf es ankommt.
Echte Blockhäuser werden traditionell aus mindestens 18cm starken Kantholzbalken oder aus mindestens 21cm starken Rundholzbalken, die waagerecht aufeinander gelegt werden, aufgebaut. Die Stammstärken zeigen den Charakter des Hauses. Eine hohe Qualität des Blockhauses wird erreicht, indem man getrocknetes Holz verwendet. Demnach werden die Holzbalken computergesteuert vorgetrocknet und auf Maß gefräst. Erst auf der Baustelle werden sie zusammengesetzt. Ein Blockhaus bauen lohnt sich allemal, wenn man bedenkt, dass die Christi-Verklärungs-Kirche auf Kishi um 1714 in Blockbauweise errichtet wurde und heute noch steht.
