Bei den Bundesbürgern steht sie an erster Stelle, wenn es um die Altersvorsorge geht – die eigene Immobilie. Sie bedeutet als Anlageform einen weitest gehenden Schutz vor einer Inflation, trägt dazu bei, bereits in der Gegenwart die Lebensqualität der eigenen Familie zu erhöhen und gilt als wichtiger Baustein zur Ergänzung der immer niedrigeren gesetzlichen Rente.
Aufgrund der demografischen Entwicklung in unserer Gesellschaft überragt der Anteil der Senioren, denen immer weniger Menschen gegenüber stehen, die einen Beruf ausüben. Aus diesem Grunde ist eher zu befürchten, mit der gesetzlichen Rente nicht mehr den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Eine private und zusätzliche Altersvorsorge wird daher unerlässlich, um später finanzielle Lücken füllen zu können. Wer im Ruhestand keine Miete mehr zahlen muss, weil frühzeitig in Wohneigentum investiert wurde, kann sich glücklich schätzen.
Wer seine Altersvorsorge absichern will, sollte so früh wie möglich damit beginnen, Eigenkapital anzusparen, um die Höhe der aufzunehmenden Fremdmittel zu begrenzen. 20 bis 40 Prozent sollten in eine solide Immobilienfinanzierung einfließen und auch Banken belohnen ein dickes finanzielles Polster mit günstigen Zinskonditionen. Hat man ein aktuelles Niedrigzinsniveau mit einer langen Zinsbindung gesichert und im günstigsten Fall eine höhere Tigungs als die herkömmliche von einem Prozent vereinbart, kann der Eigenheimbesitzer der Anschlussfinanzierung beruhigt entgegen sehen und die Immobilie bis zum Eintritt in den Ruhestand schuldenfrei bewohnen, um sie als Altersvorsorge nutzen zu können.
